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Wilderer am Werk in Etosha

Im Etosha Nationalpark sind erneut Anzeichen von Wilderei entdeckt worden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Der Tourführer Ingo Behrens habe an der Wasserstelle Chudob westlich von Namutoni eine Tüpfel-Hyäne mit einer tiefen Wunde am Hals beobachtet, die von einer Drahtschlinge stammen muss. Bei jedem Schluck, den die Hyäne trank, sei Wasser aus der Wunde an ihrer Kehle geströmt. Behrens und andere Tourführer hätten in den vergangenen Monaten des öfteren Tiere mit ähnlichen Wunden oder Draht am Hals beobachtet. Laut AZ wurden Ende Mai am Zaun an der Nordgrenze des Parks Schlingen und der Kopf eines Springbocks entdeckt.

Der jüngste Bericht über Wilderei im Etosha Nationalpark ist schockierend. Das teilte die namibische Naturschutz-Organisation NEWS am Vormittag auf Anfrage von Hitradio Namibia mit. Drahtschlingen am Zaun der nördlichen Parkgrenze ließen darauf schließen, dass dort nicht regelmäßig patrouilliert werde. Das könne dazu führen, dass auch andere Tierarten wie Elefant und Nashorn gewildert werden, wie man in Südafrika sehen konnte, so die Organisation NEWS. Die Allgemeine Zeitung hatte heute von neuen Beispielen der Wilderei berichtet.

Mehr zur Wilderei in Etosha im Bericht der Allgemeinen Zeitung.

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Höheres Budget für Goethe Namibia

Das Goethe Zentrum in Windhoek erhält in diesem und den kommenden beiden Jahren deutlich mehr Geld aus Deutschland. Das gaben Goethe Zentrum/NaDS und die deutsche Botschaft heute auf einem Pressetermin in Windhoek bekannt. Der Beitrag pro Jahr sei von 1,27 auf 1,5 Millionen Namibia Dollar aufgestockt worden. Die Gelder stammen vom Auswärtigen Amt und fließen über das Goethe Institut in München und dessen Filiale in Johannesburg. Mittelfristig solle aus dem Zentrum in Windhoek zudem ein Institut werden, hieß es. Damit verbunden wäre eine weitere Zunahme der Gelder und ein Ausbau der volksgruppen-übergreifenden Kulturarbeit der Institution in Namibia.

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Kaum noch Plätze auf dem Gipfel

Die Präsenzplätze am Rande der Internationalen Tagung der Abenteuer-Reise-Branche im Oktober in Namibia sind zu 90 Prozent ausgebucht. Das teilte Tourismus-Direktor Shikongo heute mit. Im Juli dürften alle Plätze vergeben sein. Die Registrierung läuft über die Adventure Travel Trade Association (ATTA) und kostet 1.650 US Dollar. Zum 10. Gipfeltreffen der ATTA werden 700 Delegierte der Branche aus aller Welt erwartet. An den Tagen vor der Konferenz Ende Oktober werden Abenteuer-Touren durch das Land angeboten.

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Leopard tötet Geparden-Familie

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Gepardin mit drei Jungen auf Okonjima. / Cheetah mother with three cubs on Okonjima. Foto: AfriCat Foundation

Auf Okonjima nördlich von Okahandja sind eine Geparden-Mutter und ihre vier Jungen von einem Leoparden getötet worden. Das teilte die AfriCat Foundation gegenüber Hitradio Namibia mit. Die Gepardin habe ihren Wurf entgegen der üblichen Gewohnheit nicht mehrmals umgezogen. Ein Leopard habe offenbar den strengen Geruch wahrgenommen. Die Mutter sei wohl bei der Verteidigung ihres Wurfs getötet worden. Laut AfriCat geht es einer zweiten Gepardin mit ihren drei Jungen weiterhin gut.

Bericht über die Geburt von drei Geparden-Jungen im April 2013 im Blog von Okonjima.

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Wilderer erlegen Spitzmaul-Nashorn im Erongo

Das getötete Spitzmaul-Nashorn in der Erongo-Mountain-Hegegemeinschaft bei Omaruru ist offenbar nicht gezielt gewildert worden. Einem Bericht der Allgemeinen Zeitung zufolge ist das Tier in eine Drahtschlinge geraten, die für Antilopen gestellt worden war. Eine Sondereinheit der Polizei habe ein Messer mit Fingerabdrücken gefunden und gehe Hinweisen nach. Das Umweltministerium hat laut AZ einen Hubschrauber entsandt. Der Kadaver des Nashorns war am Sonntag auf Farm Okapekaha entdeckt worden, die zur Hegegemeinschaft gehört; das Nasenhorn und Fleischstücke am Rücken fehlten. Der Eigentürmer der Farm sitzt wegen Tötung eines mutmaßlichen Wilderers im Gefängnis.

Das getötete Spitzmaul-Nashorn war im Rahmen des Patenschafts-Programms des namibischen Umweltministeriums in dem Hegegebiet ausgesetzt worden. Das Patenschafts-Programm dient dazu, diese Nashorn-Art wieder in möglichst vielen Gebieten anzusiedeln, in denen sie einst heimisch war. Das Tier gehört weiterhin dem Staat. Die Empfänger müssen vor der Auswilderung viele Auflagen erfüllen, für den Schutz des Tieres sorgen und über seinen Zustand regelmäßig Bericht erstatten.

Ausführliche Berichte der Allgemeinen Zeitung von gestern und heute.

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Brutaler Auto-Räuber in Blitzaktion der Polizei gefasst / Police arrests car-hijacker at the Waterberg

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Fluchtroute des Auto-Räubers. / Route of the car hijacker. Karte/Map: Google Maps

[Für die deutsche Fassung bitte nach unten scrollen]

Excellent cooperation between nature conservation and lodges at the Waterberg as well as the immediate action of the Namibian police resulted in the arrest of a brutal car-hijacker. Yesterday afternoon at about 15h30, a 35 year old Herero speaking criminal stopped an elderly Swiss couple at the T-junction of the tar road to Okakarara and the gravel road to Waterberg Plateau Park. After attacking the Swiss driver with a knife and punching the woman on the passenger’s seat in the face, he hi-jacked the car and sped off on the gravel road in direction of the Waterberg.

A nature conservation officer from Waterberg Plateau Park who came along and saw the Swiss couple called Joachim Rust from Waterberg Wilderness immediately. Mr Rust then informed Wabi Game Ranch and alarmed the police in Okakarara, Otjiwarongo and Grootfontein. Unfortunately the car hijacker had passed Waterberg Wilderness and even Wabi already. However, the Grootfontein police erected a road block in a dip close to Rietfontein south of the tar road Otavi – Grootfontein, and managed to arrest the criminal at about 17h30. The car was transferred to Waterberg Wilderness and handed over to the Swiss couple an hour later, with all belongings.

On the same evening Chief Inspectors Makata and Maikudumu from Otjiwarongo travelled to Waterberg Wilderness in order to meet the tourists and submit their apologies for the unfortunate incident.

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Durch gute Kooperation von Naturschutz und Lodges sowie rasches Handeln der Polizei ist am Waterberg einem brutalen Auto-Räuber das Handwerk gelegt worden. Der Mann nahm einem Schweizer Ehepaar mit Gewalt den Wagen ab, wurde aber kurz darauf von der Polizei gestoppt.

Bei dem Ehepaar Mitte 60 handelte es sich um Gäste der Waterberg Plateau Lodge auf Waterberg Wilderness 8 km nordöstlich des staatlichen Rastlagers. Eigentümer Joachim und Caroline Rust berichteten von einer beispiellos guten und schnellen Zusammenarbeit zwischen dem Naturschutz, den Lodges und der Polizei.

Der Verbrecher, laut Polizei ein 35-jähriger Herero-sprachiger Mann aus Okahandja, hatte am Freitagnachmittag an der Asphaltstraße nach Okakarara am Abzweig der Schotterstraße zum Waterberg im Busch auf Opfer gewartet. Als die beiden Schweizer Urlauber gegen 15.30 Uhr in Richtung Waterberg abbogen, stoppte er sie unter dem Vorwand, den Wagen auf Waffen durchsuchen zu müssen.

Nachdem der verdutzte Fahrer ausgestiegen war, sprang er auf den Fahrersitz und wollte den Motor starten. Geistesgegenwärtig stieg der Urlauber hinten im Doppelkabiner ein und versuchte, den Angreifer durch Würgen von seinem Vorhaben abzubringen. Dieser zog ein Messer, stach dem Mann ins Bein und in die Arme und schlug der Frau auf dem Beifahrersitz ins Gesicht. Das Ehepaar sprang aus dem Wagen und der Verbrecher raste auf der Schotterstraße in Richtung Waterberg davon.

Kurz darauf fuhr ein Beamter des Waterberg Plateau Parks an der Stelle vorbei und traf auf die verstörten Urlauber. Sofort rief er Waterberg Wilderness an. Dort hatte der Auto-Räuber die Tore allerdings bereits passiert; auch die Wabi Game Lodge kam mit ihrer Straßenblockade knapp zu spät.

Doch Joachim Rust hatte auch die Polizei in Okakarara, Otjiwarongo und Grootfontein alarmiert. Die Polizei aus Grootfontein rückte blitzschnell aus und errichtete in einer Senke nahe Rietfontein eine Straßensperre. Nur etwa eine Stunde nach dem Kapern des Wagens kam der Verbrecher dort angerast. Er sah die Blockade erst, als es zu spät war umzukehren. Die schwer bewaffneten Beamten nahmen den Mann sofort fest. Hätte er unbehindert die Asphaltstraße Otavi – Grootfontein erreicht, wäre es schwer geworden, ihn zu fassen.

Indessen war das Schweizer Ehepaar in der Waterberg Plateau Lodge eingetroffen. Der Mann war gefasst und hatte nur leichte Schnittwunden davongetragen, seine Frau dagegen stand unter Schock. Knapp eine Stunde später brachten die Polizisten den Wagen mit dem gesamten Gepäck vorbei; lediglich ein Souvenir und ein Ladegerät fehlten.

Außerdem kamen am Abend die Chefinspektoren Makata und Maikudumu aus Otjiwarongo nach Waterberg Wilderness, um sich persönlich und im Namen Namibias bei dem Ehepaar für den Vorfall zu entschuldigen. Der Staat werde ihnen den Flug bezahlen, damit sie im Prozess gegen den Täter als Zeugen auftreten können. Bis in die Nacht wurden Protokolle zum Tathergang aufgenommen.

Der Verbrecher war der Polizei offenbar bekannt. Er soll bereits des öfteren Autos aufgebrochen, sie über die Grenze nach Angola gefahren und dort verkauft haben.

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Schritte gegen Koffer-Filzer

Bei Flügen von Air Namibia auf der Strecke Windhoek – Frankfurt sind Koffer von Passagieren des öfteren aufgeschlitzt und Gegenstände gestohlen worden. Entsprechende Beschwerden von Passagieren in Frankfurt wurden von Air Namibia gestern bestätigt. Der Diebstahl findet offenbar beim Beladen der Flugzeuge auf dem Hosea Kutako Flughafen statt. Die Flughafen-Gesellschaft und Air Namibia kündigten an, die Sicherheit zu erhöhen. So sollen in Kürze bessere Überwachungs-Kameras installiert werden.

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Beliebte Eckkneipe “Andy’s” wird wieder eröffnet

Ab Ende September gibt es in Klein-Windhoek wieder Currywurst, Gyros und Pizza. Das Restaurant Andy’s werde auf einem Grundstück nahe der Kreuzung Sam Nujoma Drive und Nelson Mandela Avenue links neben dem ehemaligen Restaurant Luigi & The Fish neu eröffnet, bestätigte Eigentümer Andy Thomson gegenüber Bush Telegraph Namibia. Heute morgen habe der Vermesser auf dem Grundstück die Messpunkte gesetzt. Das Konzept des Pubs mit Fußball- und Formel-Eins-Übertragungen bleibe dasselbe, sagte Thomson. Auch die Speisekarte werde nicht wesentlich geändert. Andy’s wird allerdings künftig dreimal so viel Platz bieten wie das Lokal ein paar Grundstücke weiter, das Ende Januar geschlossen worden war.

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Großempfang für Abenteuer-Gipfel

Die Vorbereitungen für die Internationale Tagung der Abenteuer-Reise-Branche im Oktober in Namibia laufen auf Hochtouren. Die Tourismus-Abteilung der Stadt Windhoek plant einen Großempfang im Parlamentsgarten. Erwartet werden rund 1.000 Gäste, darunter etwa 700 Teilnehmer des Kongresses. An den beiden Tagen vor der Konferenz werden 41 Abenteuer-Touren angeboten. Auch historisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen profitieren vom Begleitprogramm der Tagung: 20 Lodges, die gemeinsam mit etablierten Firmen betrieben werden, und 19 kommunale Hegegemeinschaften sollen besucht werden. Als Projektkoordinator ist seit 1. April der frühere Geschäftsführer von Springbok Atlas Namibia, Martin Wiemers, tätig. Von der Konferenz der Adventure Travel Trade Association (ATTA) verspricht sich Namibia einen weltweit wirksamen Werbeeffekt.

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Buchhandlung übernimmt Buchvertrieb

Die Swakopmunder Buchhandlung hat den Windhoeker Buchgroßhändler Namibia Book Marketing übernommen. Das bestätigte der Eigentümer der Buchhandlung in Swakopmund, Joachim von Wietersheim, heute gegenüber Bush Telegraph Namibia. Die Bücher von Namibia Book Marketing seien bereits nach Swakopmund geschafft worden; die Auslieferung erfolge ab sofort von dort aus. Der Großhandel firmiert laut von Wietersheim ebenfalls unter dem Namen Swakopmunder Buchhandlung. Der Buchladen laufe wie gewohnt weiter. Von Wietersheim zufolge ergeben sich für die Kunden des Vertriebs durchaus Vorteile: Er könne sie bei der Auswahl ihres Sortiments anhand seiner Erfahrungen beraten und durch die Sammelbestellung Preisvorteile erzielen.

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