Die Kulturarbeit des Goethe Zentrums in Windhoek soll noch bekannter werden. Das ist eines der Ziele, die sich der neue Geschäftsführer des Zentrums, Francois Hartz, gesetzt hat. Er habe viele Jahre lang in Deutschland internationale Werbeagenturen geleitet, sagte Hartz heute in einem Interview mit Hitradio Namibia. Mit einer Erhöhung der Zuschüsse vom Goethe Institut aus Deutschland rechnet er vorerst nicht. Er sei es jedoch gewohnt, mit einem begrenzten Budget auszukommen. Hartz hat seinen Posten im Goethe Zentrum gestern angetreten. Er stammt aus Berlin und ist 2009 nach Namibia eingewandert.
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Das Goethe Zentrum in Windhoek wird seit Anfang Mai vom Marketing-Experten Francois Hartz geleitet. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Namibisch-Deutschen Stiftung (NaDS) Eberhard Hofmann in der Allgemeinen Zeitung heute mit. Hartz trete die Nachfolge von Geschäftsführerin Sabine Aquilini an, die zu Ende Februar gekündigt hatte. Laut NADS-Vorstand stammt Hartz aus Berlin und hat langjährige Erfahrung in Marketing und Unternehmensberatung. Er war 1999 nach Namibia eingewandert und hatte sich in Schulvorstand und Sportvereinen engagiert.
Sabine Aquilini war Mitte Februar in Anwesenheit von rund 200 Gästen aus Politik, Bildung, Kultur und Medien im Goethe Zentrum in Windhoek verabschiedet worden. Sie habe ihren Posten bereits im Dezember zu Ende Februar gekündigt, bestätigte Aquilini gegenüber Hitradio Namibia. Als Grund nannte sie die Konditionen, die ihr keine Aussicht auf eine Umsetzung ihrer Ideen bieten würden. Einer gut unterrichteten Quelle zufolge ist die finanzielle Förderung durch das Goethe Institut in Deutschland seit Jahren so gering, dass selbst eine grundlegende Kulturarbeit kaum möglich ist.
Aquilini hatte ihren Posten am 1. Mai 2010 angetreten. Als Höhepunkte ihrer fast drei-jährigen Arbeit nannte sie den Tag der offenen Tür mit allen Partnern, den Monat der Fotografie, das 25-jährige Jubiläum des Sprachwettbewerbs und den Ausbau des Sprachangebotes im Goethe Zentrum. Aquilini kehrt zurück in die Schweiz und macht sich als Organisations-Entwicklerin selbstständig.
Mehr im Artikel der Allgemeinen Zeitung.
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Arabian travelers are thrilled by what Namibia has to offer concerning adventure travel and trophy hunting. According to the Namibian news agency Nampa the Namibia Tourism Board (NTB) labled its stand at the Arabian Travel Market in Dubai (Monday to Friday last week) a huge success. With 2,700 exhibitors from 87 countries and some 20,000 visitors the Arabian Travel Market is one of the largest travel fairs in the Arabian region.
Reisekunden in arabischen Ländern sind begeistert von Namibias Angebot an Abenteuerreisen und Trophäenjagd. Das habe der namibische Tourismusrat NTB zum Abschluss der Messe Arabian Travel Market in Dubai mitgeteilt, meldete die Nachrichtenagentur Nampa. Der Stand des NTB sei von Veranstaltern und Endverbrauchern mit Anfragen bestürmt worden. Namibia war im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf der Messe vertreten gewesen und nur auf mäßiges Interesse gestoßen. Auf dem Arabian Travel Market hatten sich von Montag bis Freitag rund 2.700 Aussteller aus 87 Ländern präsentiert. Mit rund 20.000 Besuchern gilt er als eine der größten Reisemessen im arabischen Raum.
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Peter Stark als Wildhüter im Etosha Nationalpark / Peter Stark as ranger in Etosha National Park. Quelle/Source: Facebook
Der Weiße Buschmann Namibias, Peter Stark, ist tot. Das teilte sein Sohn auf dem Internet-Portal Facebook mit. Er ist am Dienstag im Alter von 84 Jahren auf der Farm Vogelsang bei Ventersdorp in Südafrika verschieden. Peter Stark hinterlässt 6 Kinder und 10 Enkel. 1929 geboren und auf einer Farm nahe Windhoek aufgewachsen, war Stark vor allem durch seinen Wandel von einem verwegenen Wilderer zu einem engagierten Wildhüter im Etosha Nationalpark bekannt geworden. Seine außergewhnlichen Fähigkeiten als Spurenleser brachten ihm den Beinamen ‘Der Weiße Buschmann’ ein. Auch die Rettungsaktion für den in der Namib verschollenen Deutschen Klaus von der Ropp im Jahr 1975 während seiner Zeit im südafrikanischen Militär machte Peter Stark berühmt. Der Trauer-Gottesdienst findet morgen um 12h00 in Potchefstrom statt.
Namibia’s ‘White Bushman’ is dead. He died on Tuesday on farm Vogelsang near Ventersdorp in South Africa. He was well-known in Namibia for his change from a poacher to a game ranger in Etosha National Park. He owed his name ‘White Bushman’ to his extraordinary abilities in tracking animals. In addition the rescue operation for German Klaus von der Ropp in the Namib 1975 organised by Peter Stark while being in the South African army is unforgotten. The memorial service will take place tomorrow 12h00 in Potchefstrom.
Mehr zu Peter Stark auf Namibiana Buchdepot (zur Autobiographie “Der weiße Buschmann“) / For more about Peter Start see Namibiana Buchdepot (Autobiography “The White Bushman“).
Infos zur Trauerfeier auf Facebook / Details on the memorial service on Facebook.
On Saturday 12 pilots from South Africa allegedly taking part in a campaign against cancer had to land in Ondangwa in the north of Namibia. The police arrested them because apparently their flight documents were not in order. According to a report in the newspaper Namibian participants of the Cassinga commemoration in Ondangwa had alarmed the police because they feared an attack from the 12 planes. On 4 May 1978 South African planes attacked the refugee camp Cassinga in Angola; more than 1,000 people were killed.
For more see the stories in the Namibian (“Cassinga fear leads to tourists arrest”) and on News24 (“SA pilots arrested in Namibia“).
Update (7 May 2013) – According to the pilots’ lawyer her clients obtained permits for over flight and landing for the period between 3 and 11 May. However, a certain permit was missing – due to an “administrative error on the part of the Department of Civil Aviation (DCA) of Namibia”. The pilots had been released on Sunday morning, but their planes remain ‘confiscated’ until all details of the issue have been cleared.
Update (7 May 2013, evening) – The pilots agreed to pay a fine of N$ 400 each to get their confiscated planes released. According to the police they obtained permits from the Namibian Microlight Association which did not allow to fly and land in Namibia.
In Ondangwa im Norden Namibias sind am Samstag 12 Piloten aus Südafrika mit ihren Kleinflugzeugen zur Landung gezwungen und festgenommen worden. Das berichtet die Zeitung Namibian in ihrer heutigen Ausgabe. Besucher einer Cassinga-Gedenkveranstaltung hätten die Polizei alarmiert, weil sie von den 12 Maschinen einen Angriff befürchtet hätten. Laut Polizei hatten die Flugzeuge keine Überfluggenehmigung in dem Gebiet. Die Piloten bestritten dies und legten eine Genehmigung vor, die jedoch angeblich nicht hinreichend gewesen sei. Die Südafrikaner waren laut Namibian im Zuge einer Kampagne gegen Krebs unterwegs. In Ondangwa war am Samstag der mehr als 1.000 Opfer des südafrikanischen Luftangriffs auf das Flüchtlingslager Cassinga in Angola am 4. Mai 1978 gedacht worden.
Nachtrag (7. Mai 2013) – Die Verhaftung von 12 Piloten aus Südafrika am Samstag in Ondangwa im Norden Namibias ist angeblich zu Unrecht geschehen. Das habe die Anwältin der Piloten gestern erklärt, meldete die Nachrichtenagentur Nampa. Ihre Klienten hätten Genehmigungen für Überflug und Landung im Zeitraum vom 3. bis 11. Mai erhalten. Die Flugbehörde DCA habe es versäumt, ein weiteres notwendiges Dokument auszustellen, so die Anwältin. Die Piloten waren am Sonntag wieder freigelassen worden. Allerdings sind ihre 12 Kleinflugzeuge noch immer beschlagnahmt. Die Südafrikaner wollten von Ondangwa weiter nach Epupa fliegen und am Donnerstag nach Südafrika zurückkehren.
Nachtrag (7. Mai 2013, abends) – Die 12 in Ondangwa verhafteten Piloten aus Südafrika können gegen Zahlung einer Geldbuße von 400 N$ weiterfliegen. Laut Polizei hatten sie ihre Fluggenehmigung bei der namibischen Vereinigung für Ultraleichtflugzeuge (Namibian Microlight Association) beantragt. Die Überflug- und Landerechte seien darin jedoch nicht enthalten gewesen.

Laut Bild am Sonntag einige der möglichen Kandidatinnen des ‘Wüstencamps’ von IBES in Namibia. / Some of the possible candidates for the German outback show, according to German yellow press Bild am Sonntag. Quelle/Source: Bild.de
2013 seems to be a lucky year for Namibia’s tourism industry. In addition to the International Adventure Travel Summit in October a German ‘outback’ reality show with VIPs will create huge awareness for Namibia as a holiday destination. According to a report of German yellow press ‘Bild am Sonntag’ the candidates received their contracts, tickets and lists for packing their suitcases. The candidates are second or third row ‘stars’ who will benefit in terms of publicity, fees and a prize for the finalist.
Die Gerüchte sind jetzt bestätigt worden: Die nächste Staffel der deutschen Reality-Show “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” (kurz: IBES) wird in Namibia gedreht. Das meldete Bild.de unter Berufung auf Vertragsdokumente. Die Kandidaten haben bereits Tickets und Liste zum Kofferpacken, die Dreharbeiten beginnen in Kürze, die ersten Folgen der Staffel sollen bereits im Sommer laufen. Für Namibias Reisebranche ist dies der zweite Glücksfall in diesem Jahr: Nicht nur diese Show, sondern auch die Internationale Tagung der Abenteuerreise-Branche im Oktober dürfte ein Millionenpublikum für das Reiseziel Namibia begeistern. Bild.de.
And the Damara Tern? If I’m not mistaken, this threatened bird species breeds in this area…
What Happened to the Portcullis?
Far from simply developing a new container terminal, Namport could be bringing forward plans to build an ambitious new port at Walvis Bay to accommodate an expected increase in container and other traffic in the near future.
Originally intended as a long-term proposal for the Port of Walvis Bay, the plans may have to be brought forward and, coupled with finance that could come from China, the Namibian port is set to become a real rival for business in the southern and central African region.
According to reports in The Namib Times the cabinet has discussed and in principle given the go-ahead to create a new harbour on the northern side of the existing port. It said the new harbour is part of Namport’s strategy of positioning Walvis Bay as the premier port in the region. The plans will require dredging of a deep entrance channel and excavating the land to…
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Statt in den Dschungel (hier Dschungelshow-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich) will RTL die Stars seiner Show demnächst in die Wüste schicken. Quelle: RTL
Die nächste Staffel der deutschen Reality-Show “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” (kurz: IBES) soll offenbar in Namibia gedreht werden. Das meldete das Portal WUV Online. Der deutsche Privatsender RTL plane derzeit eine Sommer-ausgabe von IBES, die in der Wüste Namibias spiele, hieß es. 16 mehr oder weniger prominente Mitspieler sollen Hunderte Kilometer zurücklegen und verschiedene Aufgaben bewältigen. Ekel-Prüfungen gebe es nicht. Am Ende würden die drei Finalisten um den Sieg spielen, so WUV Online. Die Dreharbeiten sollen in Kürze beginnen. Der Sender RTL bestätigte Pläne für neue Formate, wollte jedoch keine Details nennen.
Mehr dazu auf wuv.de und bild.de
[English summary: In 2010 Namibia Wildlife Resorts (NWR) paid N$ 560,000 to a certain Rich Enterprises CC for repairing a leaking borehole at the restcamp Namutoni, the daily paper Namibian reported yesterday. Managing director of NWR at that time was Tobie Aupindi, who according to the Namibian left the parastatal in December 2010 with a 5 million dollar golden handshake. In July 2012, when the same borehole leaked again, a different company quoted for the repair works some N$ 34,000.]
Das staatliche Unternehmen Namibia Wildlife Resorts (NWR) hat für die Reparatur eines defekten Bohrlochs einen völlig überhöhten Betrag gezahlt. Das berichtete die Zeitung Namibian gestern. Die Firma Rich Enterprises CC habe im Jahr 2010 das Leck eines Bohrloches beim Rastlager Namutoni im Osten des Etosha Nationalparks repariert und dafür 560.000 Namibia Dollar berechnet. Ein Jahr später sei die Geschäftsführung von NWR auf den überhöhten Betrag aufmerksam gemacht worden, habe jedoch nicht reagiert. Als das Bohrloch im Juli 2012 erneut überfloss, hat laut Namibian eine andere Firma für die Reparatur knapp 34.000 Namibia Dollar verlangt.
Damals war Tobie Aupindi Geschäftsführer von NWR. Er verließ das staatliche Unternehmen im Dezember 2010 vor Ende seines Vertrages – laut Namibian mit einer Abfindung von 5 Millionen Namibia Dollar. Gegen Aupindi läuft zurzeit noch ein Gerichtsverfahren wegen Vorteilsnahme.
Links
NWR pays N$500 000 for a borehole – Namibian (April 2013)
Witnesses summoned on Aupindi recusal bid – Namibian (March 2013)
Super Golden Handshake for Aupindi – Namibian (June 2012)
