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Namibia lässt Nashorn an Trophäen-Jäger in den USA versteigern

Namibia will offenbar ein Spitzmaul-Nashorn unter Trophäenjägern in den USA versteigern lassen und die Einnahmen für den Schutz der Nashörner verwenden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eine Erklärung des Dallas Safari Clubs. Man habe mit der namibischen Regierung eine historische Kooperation vereinbart, um die bedrohte Nashorn-Art zu retten, wurde der Club zitiert. Die Lizenz für die Nashorn-Trophäe solle auf dem Kongress des Clubs Mitte Januar in Dallas versteigert werden. Man erwarte Gebote von 250.000 bis eine Million US-Dollar. Der mit einer Trophäe erzielte Erlös geht üblicherweise an die Hegegemeinschaft und an den eigens dafür geschaffenen Naturschutz-Fonds der Regierung.

Die Save the Rhino Trust (SRT) hat mit der geplanten Versteigerung des Nashorns nichts zu tun. Das erklärte SRT-Geschäftsführerin Marcia Fargnoli auf der Website des SRT. Dass ihre Organisation den Erlös der Auktion erhalte, sei eine eine Falschinformation von US-Medien.

Mehr Infos auf dem australischen News-Portal News.com.au.

Der Artikel der Allgemeinen Zeitung lag bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht online vor.

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Kolbenfresser ließ Piloten keine Chance

Das Leichtflugzeug des Piloten Mark Berry ist im März im Kaokoveld infolge eines Kolbenfressers abgestürzt. Das berichten die Allgemeine Zeitung und der Republikein heute unter Berufung auf den Untersuchungsbericht. Motor-Öl und Zylinderkopf seien sehr heiß gewesen. Auch habe ein 30 Knoten starker Wind geherrscht und eine am Flügel montierte Kamera habe das Flugverhalten der Maschine verändert. Der erfahrene Pilot hat den Berichten zufolge keine Chance gehabt, die Maschine mit plötzlich stillstehendem Motor in dem felsigen Gelände heil auf den Boden zu bringen.

Bei dem Absturz 16 km westlich von Purros waren Mark Berry und sein Passagier Richard Mathew aus Südafrika ums Leben gekommen. Sie waren von Sesfontein aus zu einem Flug entlang des Hoarusib-Riviers gestartet, um Filmaufnahmen zu machen. Mark Berry ist einer der beiden Söhne des bekannten Biologen Hu Berry, der im Juli 2011 verstorben war.

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Namibia bereit für Gipfel der Abenteuer

Die Vorbereitungen für das Gipfeltreffen der internationalen Abenteuer-Reise-Branche in Namibia sind erfolgreich abgeschlossen worden. Das sagte die Geschäftsführerin des Gastgewerbe-Verbandes HAN (Hospitality Association of Namibia), Gitta Paetzold, am Morgen im “Tourismus-Treff” auf Hitradio Namibia. Rund 700 Delegierte hätten sich registriert. Das Tourismusministerium verspricht sich auch von den vielen namhaften Reise-Journalisten einen positiven Effekt nach der Konferenz. Das 10. Gipfeltreffen des Welt-Verbandes der Abenteuer-Reise-Branche ATTA beginnt morgen mit einem Großempfang in Windhoek. Die Tagung selbst findet in Swakopmund statt und dauert bis Donnerstag. Etwa 250 Delegierte sind bereits im Land, um im Vorfeld der Konferenz an Abenteuer-Touren teilzunehmen.

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Ekandjo bestätigt: Reiter verschwindet im Hof

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Das Reiterdenkmal vor der Alten Feste in Windhoek nach dem Umzug (2010). Im Hintergrund das noch im Bau befindliche Unabhängigkeitsmuseum. Foto: Sven-Eric Stender

Das Reiter-Denkmal in Windhoek soll vom Eingang der Alten Feste in den Innenhof umgezogen werden. Einen entsprechenden Bericht der Wochenzeitung Informanté habe Kulturminister Jerry Ekandjo bestätigt, berichtet die Allgemeine Zeitung heute. Der Reiter stehe nicht für Versöhnung, sondern für eine ewige Herrschaft der Deutschen, sagte Ekandjo als Gast auf der Jahresversammlung des Deutschen Kulturrates am Freitagabend. Zugleich verwies er darauf, dass nach der Wende in Ostdeutschland die Statuen von Marx und Engels entfernt worden seien. An die Stelle des Reiters tritt laut Informanté ein Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord.

Ekandjo gab laut AZ auch bekannt, dass die Alte Feste für 50 Millionen Namibia Dollar renoviert werde. Auf der Versammlung des Kulturrates, an der auch der deutsche Botschafter Onno Hückmann teilnahm, habe er einen versöhnlichen Ton angeschlagen. Er selbst gehöre einer Generation an, die im System der Rassenschranken aufgewachsen sei. Die Kinder heutzutage hingegen würden keine Farbe kennen und diese Unterschiede nicht verstehen.

Der Artikel der Allgemeinen Zeitung lag bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht online vor.

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Reiter-Denkmal weicht Völkermord-Statue

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Das Reiterdenkmal vor der Alten Feste in Windhoek nach dem Umzug (2010). Im Hintergrund das noch im Bau befindliche Unabhängigkeitsmuseum. Foto: Sven-Eric Stender

Das Reiter-Denkmal in Windhoek soll durch ein Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord ersetzt werden. Das berichtet die Wochenzeitung Informanté heute unter Berufung auf zuverlässige Quellen. Der Reiter solle in den Innenhof der Alten Feste umgezogen werden. An seine Stelle treten laut Informanté die Statuen eines Mannes und einer Frau, die die Unabhängigkeit begrüßen und an die Opfer der Kolonialkriege 1904 erinnern.

Die Statue von Sam Nujoma vor dem Unabhängigkeits-Museum soll ihn nicht in Kampfmontur, sondern in einem Anzug zeigen, heißt es in dem Bericht. Außerdem soll bei der Gedenkstätte Omugulugwombashe in der Region Omusati eine Figuren-Gruppe errichtet werden, die PLAN-Kämpfer unter Führung von John Ya Otto Nankudhu zeigt. Nankudhu hatte dort im Juni 1966 ein Ausbildungscamp für PLAN-Kämpfer gegründet. Der Angriff der südafrikanischen Armee auf das Camp am 26. August 1966 gilt als Beginn des bewaffneten Kampfes um die Unabhängigkeit; der 26. August wird im unabhängigen Namibia als Helden-Gedenktag begangen (mehr auf Wikipedia zu Omugulugwombashe).

Die Denkmal-Projekte haben laut Informanté ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Namibia Dollar. Den Auftrag erhalte dieselbe koreanische Firma, die auch das Unabhängigkeits-Museum in Windhoek und die Helden-Gedenkstätte am Südrand der Stadt errichtet hat.

Den Artikel in der Informanté zum Reiter-Denkmal finden Sie hier.

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Erindi-Elefanten erkunden die neue Gegend

Elefanten in Khaudom, Elephants in Khaudom National Park, Namibia

Elefantengruppe im Khaudom Nationalpark im Nordosten Namibias (November 2011). Foto: Sven-Eric Kanzler

Elefanten des Erindi Private Game Reserve nordwestlich von Okahandja richten auf den Nachbarfarmen weiterhin großen Schaden an. Das berichtet die Allgemeine Zeitung heute. Mehrere Dickhäuter seien aus der Luft betäubt und wieder nach Erindi zurücktransportiert worden. Laut AZ konnte Erindi-Eigentümer Gert Joubert nicht genau sagen, wieviele Tiere inzwischen wieder eingefangen wurden.

Vor mehr als einer Woche hatten Elefanten die Zäune durchbrochen und waren auf Nachbarfarmen vorgedrungen. Der AZ zufolge wurden zwei der Dickhäuter bis zu fünf Farmen entfernt gesichtet. Man habe erwartet, dass einige Tiere ausbrechen, wird Joubert von der AZ zitiert, aber mit der Zeit sollten sie sich an das Gebiet und die Umzäunung gewöhnen. Einige der betroffenen Farmer betonten, dass Mitarbeiter Erindis die Schäden an Zäunen und anderen Anlagen rasch wieder behoben hätten.

Nach langem Konflikt mit dem Umweltministerium hatte Erindi die Erlaubnis erhalten, 200 Elefanten im Khaudom Nationalpark im Nordosten Namibias zu fangen und in sein Gebiet umzusiedeln. Joubert gab laut AZ an, in den Wintermonaten bis September 80 bis 90 Tiere erhalten zu haben. Erindi ist 72.000 Hektar groß. Kritiker wenden ein, dies sei viel zu klein für 200 Elefanten. Joubert hatte indessen auf eine Studie verwiesen, derzufolge Erindi bis zu 500 Dickhäuter verkraften könne.

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Profis wildern Nashörner nun auch in Namibia

Hotline für Nashornschutz

Direkter Draht zum Umweltministerium (MET)

In Namibia sind zum ersten Mal Nashörner auf professionelle Weise gewildert worden wie in Südafrika. Das berichtet die Allgemeine Zeitung heute unter Berufung auf den Direktor für Parks und Wildhege im Umweltministerium, Colgar Sikopo. Die beiden Nashörner auf der Farm Vogelsang zwischen Wilhelmstal und Karibib seien offenbar aus der Luft bejagt worden. Man habe an den Tatorten keine Autospuren finden können. Weitere Details habe Sikopo mit Blick auf die Untersuchungen nicht nennen wollen, so die AZ. Die Kadaver der Tiere waren vor zwei Wochen entdeckt worden.

Indessen soll die Öffentlichkeit in den Schutz der Nashörner stärker einbezogen werden. So wurde eine SMS-Hotline eingerichtet, über die verdächtige Beobachtungen dem Umweltministerium gemeldet werden können. Die Nummer ist 55555 – fünfmal die 5.

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